Statut | Programm (english, español)

Aktuelle Nachrichten und weitere Informationen zur DKP findest du unter news.dkp.de.

Was macht das Betriebsaktiv?

Der Name ist Programm. Ziel unserer Aktivitäten ist, Kolleginnen und Kollegen in Betrieben und Gewerkschaften zu bewegen. Das tun schon die Gewerkschaften? Es ist gut, auf zentrale Demos zu gehen, und viele Gewerkschafter tun das immer mehr. Aber es reicht nicht!

Unsere Erfahrung ist, dass keine einzige soziale Errungenschaft der Arbeiterklasse geschenkt wurde, dass jede hart erkämpft werden musste. Die Arbeiter können sich nur selber helfen.

Streik tut not!

Kapital und Regierung sind dabei, die Krise auf uns abwälzen. Wenn wir das verhindern wollen, werden uns Demos und Wahlzettel nicht helfen. Das wird nur mit Streik möglich sein!

Um dahin zu kommen, müssen in den Betrieben neue Widerstandsformen erprobt werden. Wir wollen in den kommenden Auseinandersetzungen vor Ort präsent sein und unsere Ideen beisteuern: dort, wo betriebliche Konflikte auftauchen, wo in den Gewerkschaften diskutiert wird, wo in den Kommunen gegen Kürzungen gekämpft wird.

Wir haben eine Zeitung

Dort überall setzen wir das wichtigste Mittel ein, das wir heute haben. Es ist das geschriebene Wort, die Agitation. Was nichts anderes heißt, wie: Menschen für etwas in Bewegung bringen. Dazu haben wir unsere Branchenzeitung Auf Draht, die in München an acht Betrieben und zwei Plätzen regelmäßig verteilt wird. (Siehe Link zum Auf Draht-Archiv).

Wie arbeiten wir?

Wir treffen uns regelmäßig mit Genossinnen und Genossen aus verschiedenen Betrieben und Verwaltungen, mit Kolleginnen und Kollegen, die ähnlich arbeiten wie wir. Gemeinsam versuchen wir Antworten zu finden auf die aktuellen Fragen aus Betrieb, Gewerkschaft und Gesellschaft. Wenn wir uns zu einem Thema eine Position erarbeitet haben, findet diese Platz in Auf Draht. Darüber hinaus bieten wir an, in öffentlichen Gruppenabenden Referate zu hören und mit uns zu diskutieren. (Siehe Link zur Terminseite).

Wofür stehen wir?

Auch die bürgerlichen Medien berichten von den Missständen in unserer Gesellschaft, von den Sorgen und Nöten der Beschäftigten. Was wir denen voraus haben – sozusagen als Alleinstellungsmerkmal – ist, dass wir sagen: die Profitwirtschaft, das Privateigentum an den Produktionsmitteln ist die Ursache von Armut, Krise und Krieg!

Wenn heute Manager zugeben, Marx‘ Analyse des Kapitals ist richtig, so haben wir denen voraus, dass wir mit Marx feststellen: Der Kapitalismus ist nicht zu retten!

Wir wollen den Sozialismus!

Eine Gesellschaft, die sich bewusst auf diesen Weg begibt, ist in der Lage, die Arbeit vernünftig einzusetzen, um Gesundheit, Bildung, Wohnraum und Infrastruktur im Interesse der arbeitenden Menschen zu gestalten.

Darum wenden wir uns an die Arbeiter. (Wobei wir immer auch die Angestellten meinen.) Denn die sind es, die alle Werte schaffen. Sie alleine haben die Möglichkeit, etwas zu verändern.

Mitstreiterinnen und Mitstreiter sind herzlich willkommen!