Montag, 14. Mai | 19 Uhr | KommTreff, Holzapfelstraße 3

Es diskutieren:

  • Betty R. (Gesundheits- & Krankenpflegerin am StKM, Betriebsratskandidatin) zur aktuellen Situation im Klinikum München
  • Stephan M. (Ökonom, DKP, schreibt u.a. für die Tageszeitung „junge Welt“) zur Ökonomisierung des Gesundheitssystems

DRG-System, Personalmangel, Privatisierung. Das Gesundheitssystem wird immer mehr nach dem Profitprinzip umgebaut. Gesundheit wird zur Ware, mit der sich profitable Geschäfte machen lassen.

Kommunen werden zur (Teil-)Privatisierung ihrer Kliniken gezwungen, Monopole wie HELIOS, RHÖN oder Fresenius übernehmen immer mehr Kliniken und machen Milliarden mit der Krankheit von Menschen. In München wurde bereits die Reinigung und die Wäscherei am Städtischen Klinikum ausgegliedert, nun sollen Bettenfahrer und die Küche folgen.

Die Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals sind unerträglich. Oft müssen sich einzelne Beschäftigte um 30 Patientinnen und Patienten kümmern. Eine ausreichende Versorgung ist dadurch oft nicht mehr möglich. In Dachau und vielen anderen Städten regte sich Widerstand unter den Beschäftigten, sie streikten für eine Entlastung des Pflegepersonals.

Wie ist die Lage am Städtischen Klinikum München? Wie sieht der Kampf der Beschäftigten für eine Entlastung des Pflegepersonals dort aus? Warum müssen Krankenhäuser eigentlich schwarze Zahlen schreiben? Wer verursacht Privatisierungen und Ausgliederungen?