Das Betriebsaktiv der DKP München hatte fast 700 Unterschriften zu den in Bayern nötigen 2000 beigetragen. Mit den bewährten Infotischen und mit einigem Elan gingen wir in den Aktionsmonat Juli. An drei Samstagen waren wir an zentralen Plätzen, wobei wir in einem Arbeiterviertel schon einen Wiedererkennungseffekt verzeichnen konnten. Zur Verteilung von UZ und Sofortprogramm kam nun dazu, dass wir eine Aktivierungsaktion erprobten. Die Passanten wurden aufgefordert, Geldsäcke auf Felder zu verteilen, die mit Forderungen aus dem Sofortprogramm beschriftet waren.

Im Rahmen des Aktionsmonats luden wir zu einer Veranstaltung mit Carolus Wimmer zu Venezuelea ein. Dazu verteilten wir in den Briefkästen von zwei Arbeitervierteln den 3-Punkte-Flyer mit einem Einleger zur Veranstaltung. Diese war dann überfüllt und dank Genossen Carolus äußerst eindrucksvoll. Er meisterte auch souverän eine kurze Unterbrechung durch eine Gruppe von Gegnern des fortschrittlichen Prozesses in Venezuela.

Genau das machen wir in zahlreichen Gesprächen. Dabei erfahren wir eine Menge an Resignation: „Solidarität ist nicht möglich“. Aber auch spontane Zustimmung, dass man was dagegen machen muss, wenn die Reichen immer reicher und die Mehrheit immer ärmer wird.

Es gibt Menschen, die uns zuhören und mit denen wir ins Gespräch kommen. Das alleine lohnt unsere Mühe. Ein schon routinierter Genosse beendet seine Gespräche so: „Denken Sie an uns, wenn Sie am 24.9. Ihr Kreuzerl machen. Aber denken Sie auch daran, was möglich wäre, wenn alle gutwilligen, vernünftigen Menschen gemeinsam handeln würden. Da drin steht unsere Adresse. Sie können gerne bei uns mitmachen.“